Regionale Lebensmittel – nicht immer aus der Region (Heike Silber, Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V.)
Eine gesunde und klimafreundliche Ernährung tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Planeten. Wer regional und saisonal einkauft, vermeidet lange Transportwege und Verpackungsmüll, schützt die Umwelt und fördert die regionale Wirtschaft. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ist Regionalität deshalb zu einem wichtigen Entscheidungskriterium beim Kauf von Lebensmitteln geworden.
Impulsvortrag mit anschließender moderierter Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen.
Inhalt:
Verbraucher*innen erwarten, dass Lebensmittel aus der Region frisch sind und deren Anbau umweltfreundlich ist. Auch in der Region kann das Gemüse aus beheizten Gewächshäusern stammen oder es werden viele Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Einige Regionalzeichen garantieren deshalb neben der regionalen Herkunft zusätzliche qualitative und ökologische Kriterien. Beim Kauf sollte man deshalb vor allem darauf achten, nicht auf vorgetäuschte Regionalität hereinzufallen. Der Begriff "Region" ist gesetzlich nicht geschützt. Im Vortrag werden verschiedene Regionalkennzeichen erläutert und aufgezeigt, was hinter Aussagen wie „aus der Heimat“ oder „von Hier“ steckt.
Für Familien und interessierte Bürger*innen – praxisnah und forschungsbasiert!
Gefördert durch das Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts „Ernährungsbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“.
Zur Referentin:
Heike Silber ist Leiterin der Abteilung Lebensmittel und Ernährung bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V., bei der sie seit 2002 tätig ist. Sie hat an der Universität Hohenheim Ernährungswissenschaft studiert.